Am grünen Rande der Welt- die feministische Version des klassischen Jane Austen Films?

Filmkritik zu Thomas Vinterbergs erstem Kostümfilm basierend auf Tom Hardys Roman von 1891

*Achtung, dieser Text enhält Spoiler*

Die weibliche Heldin Bathsheba erbt den Guthof ihres Onkels und versucht ein von Männern unabhängiges Leben zu führen. Der feministische Untertitel des Films ist nicht nur subtil erkennbar sondern zeigt sich bereits in einer der ersten Szenen. Bathsheba reitet anstatt in dem zu der Zeit üblichen Damensitz lieber so wie es für Männer üblich ist und gibt sich auch sonst nicht mit einer untergeordneten Stellung zufrieden. Sie handelt selbst auf dem Markt Preise aus und packt bei der Arbeit auf der Farm mit an. Drei sehr verschiedene Männer wollen ihre Gunst erwerben und halten der Reihe nach um ihre Hand an. Der treue Schäfer Gabriel (was für eine Nameswahl), der ältliche Gutsbesitzer und der junge Soldat Troy verkörpern verschiedene Arten von Männern.

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